

Hier geht es um die Erhaltung der Führungsfähigkeit des Unternehmens und um die Verlässlichkeit seiner Stellung im Markt und gegenüber allen Marktpartnern. Diese Aufgabe ist vor allem unter dem Gesichtspunkt Basel II von hoher Bedeutung und eher im Bereich der Unternehmensführung und Betriebswirtschaft angesiedelt.
Dies ist in erster Linie ein sozialer Prozess und erst dann ein vernetztes Ganzes aus betriebswirtschaftlichen, juristischen und finanzpolitisch-steuerlichen Aufgaben.
Es geht um die Frage, ob, in welcher Form, zu welchem Zeitpunkt, wie und an wen Führungsaufgaben, Entscheidungskompetenzen und /oder Anteile am Unternehmen von einer Generation an eine nachfolgende übertragen werden oder an Dritte übergehen. Rechtliche, notarielle und steuerliche Themen müssen angegangen und geregelt werden. Dies ist aber eher die technische Sicht. In Wirklichkeit geht es um viel mehr: Es geht um einen möglichen Abschied von bzw. Kampf um Macht, Geld, Einfluss, Eitelkeiten und Ehre, um Familiengeschichte und –geschichten, um Absicherung und Versicherung, um Ängste, Einsamkeit und Emotionen in Unternehmerfamilie und betroffener Dritter, wie z.B. der Belegschaft, Kulturen, Liebe und Anerkennung, Mythenbildung, Denkmalpflege und Konflikte.
Daraus folgt die Erkenntnis, dass eine Nachfolgeplanung nicht (allein) instrumentell oder rational aus der Logik der damit verbundenen Fachbereiche (Rechtsanwalt, Notar, Steuerberater) allein erfolgen kann.
Das Spannungsfeld Unternehmung und Familie eröffnet eine komplexe Problemstruktur von Widersprüchen: Tradition und Veränderung, Macht und Nicht-Macht, Jung und Alt, Spontaneität und Nachdenklichkeit. Und: die harte, aber einzig richtige Erkenntnis, dass Kontinuität Wandel bedeutet. Nur aus der Entfernung der Zeit sieht Evolution vielleicht kontinuierlich aus. Nachfolge lässt sich nicht trainieren. Das Risiko ist daher Begleiter eines solchen Vorhabens und die damit verbundenen wirtschaftlichen, sozialen und persönlichen Folgen oft von existenzieller Bedeutung.
Vielleicht, weil wir diesen Gesamtprozess der Unternehmensnachfolge verstanden haben und uns bewusst sind, dass wir eine komplexe und brisante Aufgabenstellung ohne Probe mit Ihnen bewältigen und die Risiken minimieren müssen.
Vielleicht, weil wir interdisziplinär mit einem integrierten Beratungskonzept alle Facetten einer Unternehmens- und Vermögensnachfolge beherrschen. Vielleicht, weil wir innovatives Know-how rund um die Betreuung vor allem mittelständischer Unternehmen und familiengeführter Unternehmen haben. Vielleicht, weil wir Sie verstehen und uns in Ihre Familien und Ihr Unternehmen, seine Menschen, Kultur und Seele hineinfühlen können.
Vielleicht aus all diesen Gründen.

In einem grundlegenden Dialog geht es zu Projektbeginn darum, Realitätsbilder und Werthaltungen in Ihrer Familie, dritten Betroffenen und zwischen diesen Beteiligten zu erfahren und zu erkennen. Hier geht es zunächst um die soziale und emotionale Landkarte der familiären und unternehmensbezogenen Strukturen und der davon Betroffenen.
Strategische Position
Strategischer Zukunftserfolg wird durch die Wahl des "richtigen" Nachfolgers entschieden. Primär wird sich die Suche auf die Familienmitglieder konzentrieren. Ob dieser in der Familie gefunden werden kann, eine Management Buy-Out-Lösung aus der Belegschaft oder ein Hereinholen eines tätigen Teilhabers als Management-Buy-In der richtige Weg wäre oder die Übergabe von Unternehmensführung und/oder Kapital an Dritte Personen oder Unternehmen die "richtige" Lösung wäre, werden wir mit Ihnen sorgfältig erwägen.
Die Interessen Ihrer Familie und deren Vermögensabsicherung sind zu analysieren und Lösungsmodelle zu erarbeiten.
Die juristische Gestaltung ist die Absicherung aller vorgenannten Punkte aus einer integrierten erbrechtlicher, unternehmens- und gesellschaftsrechtlicher und ggf. arbeitsrechtlicher Sicht.
Wir suchen und gestalten die vorteilhafteste finanzpolitische und steuerliche Lösung. Optimale Nutzung von Freibeträgen und z. B. kreative Gestaltungsmodelle wie Familienpools, Stiftungen, Betriebsaufspaltungen ...
Unser Rat: Unternehmensnachfolge funktioniert am besten dann, wenn Sie noch gar nicht an Nachfolge denken. Dann nämlich können wir alle Möglichkeiten optimal ausnutzen und gestalten. Keine Sorge: Die Führung bleibt in Ihren Händen, solange Sie dies wünschen und es dem Unternehmen nutzt!
könnte man daher auch sagen, wenn ein Generationswechsel an der Spitze eines Familienbetriebes ansteht oder generell eine Unternehmensnachfolge zu bewältigen ist. Nachfolge lässt sich nicht trainieren.
Das Risiko des Misslingens ist daher Begleiter eines solchen Vorhabens und die damit verbundenen wirtschaftlichen, sozialen und persönlichen Folgen oft von existenzieller Bedeutung und daher schmerzhaft.
Oberflächlich betrachtet ist Unternehmensnachfolge eine bekannte Aufgabe: Es geht um die Frage, ob, in welcher Form, zu welchem Zeitpunkt, wie und an wen Führungsaufgaben, Entscheidungskompetenzen und /oder Anteile am Unternehmen von einer Generation an eine nachfolgende übertragen werden oder an Dritte übergehen, weil keine geeignete familieninterne Nachfolge möglich ist. Dies ist aber eher die technische Sicht. In Wirklichkeit geht es um viel mehr: Es geht um einen möglichen Abschied von Kampf um Macht, Geld, Einfluss, Eitelkeiten und Ehre, um Familiengeschichte und -geschichten, um Absicherung und Versicherung, um Ängste, Einsamkeit und Emotionen in der Unternehmerfamilie und betroffener Dritter, wie z.B. der Belegschaft, Kulturen, Liebe und Anerkennung, Mythenbildung, Denkmalpflege und Konflikte.
Daraus folgt die Erkenntnis, dass eine Nachfolgeplanung nicht (allein) instrumentell oder rational aus der Logik der damit verbundenen Fachbereiche erfolgen kann. Das Spannungsfeld Unternehmung und Familie eröffnet eine komplexe Problemstruktur von Widersprüchen: Tradition und Veränderung, Macht und Nicht-Macht, Jung und Alt, Spontaneität und Nachdenklichkeit. Und: Die harte, aber einzig richtige Erkenntnis, dass Kontinuität Wandel bedeutet. Nur aus der Entfernung der Zeit sieht Evolution vielleicht kontinuierlich aus. Die Entwicklungsdynamik der Umfeldveränderungen um ein Unternehmen ist die Richtschnur für seine Geschichte.
Unternehmensnachfolge ist damit in erster Linie ein sozialer Prozess und dann ein vernetztes Ganzes aus betriebswirtschaftlichen, juristischen und finanzpolitisch-steuerlichen Aufgaben.